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Absagen-Welle beim Wyndham: Cantlay, Reitan und Co. fehlen

GREENSBORO, NORTH CAROLINA - AUGUST 05: A general view of the sixth tee during the Pro Am prior to the Wyndham Championship 2026 at Sedgefield Country Club on August 05, 2026 in Greensboro, North Carolina. (Photo by Caleb Bowlin/Getty Images) (Foto: Getty Images)

Ein Saisonfinale mit Lücken: Sieben Absagen vor dem ersten Abschlag

Greensboro, North Carolina – Noch bevor auf dem Sedgefield Country Club der erste Abschlag beim Wyndham Championship 2026 gespielt wurde, hatte das Turnier bereits für Gesprächsstoff gesorgt – und das aus dem falschen Grund. Sieben Spieler zogen ihre Nennungen nach dem Meldeschluss zurück, ein außergewöhnlich hoher Wert für das letzte reguläre Full-Field-Event der PGA Tour vor den FedEx-Cup-Playoffs. Sieben Alternates rückten nach.

Cantlay und Reitan: Die rätselhaften Absagen

Besonders viel Aufmerksamkeit erregen die Rückzüge von Patrick Cantlay und Kristoffer Reitan. Cantlay, achtfacher PGA-Tour-Sieger mit letztem Titel im August 2022, steht auf Rang 41 der FedEx-Cup-Wertung – sein Playoff-Platz ist damit komfortabel gesichert. Eine Begründung für seine Absage vom 3. August nannte er nicht. Beim vorangegangenen Rocket Classic hatte er noch ein solides T8 eingefahren (Runden 70-68, gesamt -6), bevor er sich zurückzog. Als Ersatz rückt Ben Silverman nach. Die PGA Tour verpflichtet Spieler nicht zur Angabe von Gründen, solange sie sich vor Turnierbeginn abmelden – was die Spekulation rund um Cantlay weiter anheizt. Manche Beobachter vermuten schlichte Terminplanung: Ein möglicher Fünf-Wochen-Block durch die Playoffs legt ein bewusstes Schonen nahe.

Noch schwerer zu erklären ist die Absage von Kristoffer Reitan. Der Norweger stand beim Rückzug am 1. August auf Rang 18 der FedEx-Cup-Wertung – ebenfalls weit im sicheren Bereich. Zuletzt zeigte seine Form Schwankungen: ein Top-10-Ergebnis, zwei verpasste Cuts, dazu ein T18 bei The Open Championship. Einen Verletzungs- oder anderen Grund nannte er nicht. Für ihn springt Kristoffer Ventura ein, der beim Rocket Classic als Fünfter in starker Verfassung war.

Die weiteren Absagen im Überblick

Brendon Todd (41) zog sich ebenfalls am 1. August zurück. Die Saison 2026 verlief für den Veteranen ernüchternd: fast durchgehend verpasste Cuts, sein bestes Ergebnis war ein T67 beim Myrtle Beach Classic. Für ihn tritt Matt Kuchar an. Dan Brown (FedEx-Cup-Rang 140, sieben verpasste Cuts in den letzten elf Starts) meldete sich am 2. August ab; Lanto Griffin übernimmt seinen Startplatz.

Michael Thorbjornsen, 24 Jahre alt, verzichtete aus nachvollziehbareren Gründen: Der Youngster hatte in der Vorwoche beim Rocket Classic seinen ersten PGA-Tour-Titel gefeiert und sich damit erstmals für die FedEx-Cup-Playoffs qualifiziert. „Ich weiß nicht, ob ich nächste Woche spielen werde. Der Plan ist, trotzdem zu spielen – aber einfach in den Playoffs zu sein, zum ersten Mal, das ist sehr aufregend", sagte Thorbjornsen gegenüber britischen Medien. Für ihn startet Justin Lower.

Garrick Higgo (FedEx-Cup-Rang 163, ohne Playoff-Berechtigung) und Daniel Berger (Rang 58, Playoff-Platz gesichert, vier verpasste Cuts in den letzten fünf Starts) sagten am 4. August ab. Als Ersatzspieler kommen Jimmy Stagner bzw. David Skinns.

Koepka kämpft ums Weiterkommen – und um mehr

Während prominente Namen fehlen, trägt Brooks Koepka die wohl größte Last im verbleibenden Feld. Entgegen frühen Berichten hat der viermalige Major-Champion seine Nennungen nicht zurückgezogen – er ist dabei. Der Rückkehrer von der LIV Golf liegt außerhalb der Top 70 (zuletzt rund Rang 84). Beim Rocket Classic fehlte er wegen persönlicher Gründe, zuvor zwang ihn ein Ulnarnerven-Problem am linken Handgelenk zu einem Abbruch beim RBC Canadian Open. Um die Playoffs zu erreichen, braucht er beim Wyndham mindestens Rang 4 solo. Noch größer ist der Druck in der Gesamtperspektive: Ohne eine Platzierung unter den Top 50 der FedEx-Cup-Wertung kann Koepka keine Sponsor-Exemptions für Signature Events erhalten – ein tiefer Lauf hätte also weitreichende Konsequenzen für seine gesamte Tourplanung.

Ein ungewöhnliches Bild zum Saisonfinale

Sieben Absagen nach dem Meldeschluss sind selbst für ein späteres Saisonereignis außergewöhnlich. Das Wyndham Championship zieht traditionell wegen seiner FedEx-Cup-Relevanz Aufmerksamkeit auf sich: Die Top 70 nach diesem Turnier ziehen in die FedEx St. Jude Championship ein. In diesem Jahr liefert das Feld auch abseits des Platzes bereits eine Geschichte – eine über leere Startplätze, unbeantwortete Fragen und Spieler, die unter großem Druck alles geben müssen.

Alle aktuellen Ergebnisse und den Überblick über das veränderte Teilnehmerfeld finden Sie im Wyndham Championship leaderboard.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.

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